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Quelle: Halfpoint/Shutterstock.com
Fr 17.05.2019

Festival Sommer 2019 – So bleibt er in Erinnerung

Das sind richtig coole Ideen.

Schon im Mai finden die ersten Festivals statt, in diesem Jahr leider bei eher durchwachsenem Wetter. Ob sich das bis zum Ende der Partysaison im September ändern wird, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Viele Festival-Fans lassen sich von Regen, Matsch und kühlem Wetter nicht den Spaß verderben. Immerhin gehören Festivals zu den wohl erinnerungswürdigsten Erlebnissen des Jahres. Mit ein paar Tipps bleiben die Erinnerungen jahrelang lebendig.

Einzigartig: Festivalerlebnisse sollten nicht in Vergessenheit geraten. Foto; Photo by Daniel Dvorský on Unsplash (CC0-Lizenz)

Besondere Erinnerungsstücke schaffen

Wer bereits auf Festivals war, weiß um die Schnelllebigkeit dieser Wochenenden. Zahlreiche Bands werden angesehen, Spiele gespielt, bis spät in die Nacht gelacht – und meist auch getrunken. Kein Wunder, dass am Schluss nicht mehr alles in Erinnerung bleibt. Sogar die lustigsten Momente verblassen angesichts der Masse an Eindrücken mit der Zeit.

Später kommen dann Fragen wie „Wer war da nochmal dabei?“, oder „Was haben wir da nochmal gemacht?“, auf und niemand kann sie beantworten. Grund genug, ein rundum perfektes Erinnerungs-Bundle zu schnüren. Hierzu gehören:

  •          Konservierte Schuhe 

Schuhe erfüllen auf Festivals eine bedeutende Funktion. Sie schützen vor Matsch, Regen und allerlei anderen Umwelteinflüssen. Meist kommen dabei leichtere Stoffschuhe zum Einsatz, denn sie trocknen gut und können daher bei schönem Wetter kurzerhand auf dem Zeltdach abgestellt werden, bis sie wieder tragbar sind. 

Nach dem Festival erweisen sich die Schuhe jedoch in der Regel nicht mehr als gesellschaftstauglich. Sie sollten dennoch nicht in der Tonne landen, sondern können mit etwas Geschick konserviert werden. Um eventuelle Keime zu töten, reicht es, die Schuhe über Nacht einzufrieren und gründlich mit einem desinfizierenden Spray zu behandeln. 

Nach dem Trocknen dann können die Treter mit Goldspray oder auch mit transparentem Lack besprüht werden. Herabhängende Schnürsenkel können mit Sprühkleber fixiert werden. Anschließend ist es möglich, sie auf eine zuvor angestrichene Sperrholzplatte zu kleben und diese dann an die Wand zu hängen. Fertig ist das erste Erinnerungsstück. 

  •          Eingerahmte Outfits 

Das Einrahmen des liebsten Festival-Outfits ist noch leichter als das Konservieren der Schuhe. Alles, was es braucht: Einen ausreichend großen Bilderrahmen und natürlich das Outfit inklusive Accessoires wie Blumenkranz oder Federohrringe. Kleidung sollte am besten vorher eine Runde in der Waschmaschine drehen. 

Nun wird das gesamte Outfit so auf die Rückwand des Rahmens gelegt, das anschließend die Glasscheibe darauf platziert werden kann. Mit etwas Druck – aber keinesfalls zu viel – kommen Scheibe, Rückwand und Outfit dann in den Rahmen und alles wird gut fixiert. Diese Anleitung gilt zwar für Babykleidung, kann aber problemlos auch auf Festival-Outfits übertragen werden. 

Natürlich funktioniert das nicht mit jedem Kleidungsstück. Dicke Jeans oder Lederjacken lassen sich auf keinen Fall in einen flachen Rahmen pressen. Das sollte auch niemand versuchen, denn bei starkem Druck auf das Glas besteht Splitter- und Verletzungsgefahr. Es ist also besser, nur leichte Shirts und andere Dinge zu rahmen. Wer das Bild dann noch zu leer findet, kann es mit den Festivalkarten oder auch dem Armbändchen ergänzen. 

 
 
 
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• Foto-Leinwände

Ein Festival macht natürlich erst dann so richtig Spaß, wenn die richtigen Menschen dabei sind. Gute Freunde und auch spontane Bekanntschaften bilden während des Wochenendes die Party-Crowd, an deren konkrete Zusammensetzung sich später leider niemand so recht erinnern kann. Um das Vergessen zu verhindern, sollte eine Kamera mit aufs Festival kommen. Heutige Handycams sind so gut, dass es kein zusätzliches Modell braucht. Wer seine Gadgets im Blick hat, wird also stets auch als Fotograf wirken können.

Gruppenbilder, auf denen einfach alle zu sehen sind, Aufnahmen von der Bühne im Sonnenuntergang oder auch die beste Freundin beim Tanzen: Einige Bilder sind so gut, dass sie nicht in einem Album oder auf einer externen Festplatte verstauben sollten. Hier bietet es sich an, diese als Foto auf Leinwand drucken zu lassen und anschließend aufzuhängen. So lässt sich mit kleinen und größeren Leinwänden im Handumdrehen eine schöne Wall of Fame gestalten, die über die Jahre sogar erweitert werden kann.

Noch nichts geplant? Diese Festivals stehen an

Zum Glück hat der Festival-Sommer gerade erst begonnen. In diesem Jahr werden wieder alle Klassiker stattfinden und zwischen Juni und September für ausgebuchte Wochenenden sorgen. Wer jetzt dennoch nicht genau weiß, wann was passiert, findet hier einen kleinen Überblick und schon mal eine musikalische Einstimmung.


In diesem Jahr lohnt sich ein Besuch dieser Festivals besonders:

  •          Rock am Ring (7.bis 9. Juni) 

Hier werden in diesem Jahr die Ärzte, Tool, Slash und Alligatoah auftreten. Karten sind schon jetzt so gut wie ausverkauft, es gibt aber auch eine limitierte Anzahl an Tageskarten. Infos hier.  

  •          Hurricane (21. bis 23. Juni) 

Das Hurricane in Scheeßel begrüßt 2019 Künstler wie Die Toten Hosen, Papa Roach und die Parkway Drive. Die Foo Fighters kommen ebenfalls und liefern hoffentlich besser ab, als letztes Jahr bei Rock am Ring.  

  •          Deichbrand (18. bis 21. Juli) 

Am Seeflughafen in Cuxhaven werden anlässlich des Deichbrand Festivals 2019 Größen wie Thirty Seconds to Mars, Biffy Clyro und die Chemical Brothers erscheinen. 

  •          Sonne Mond und Sterne (9. bis 11. August) 

Wer lieber elektronische Musik hört, kommt 2019 bei Sonne Mond und Sterne in Saalburg-Ebersdorf voll auf seine Kosten. Spielen werden unter anderem Calvin Harris, Robin Schulz und Alle Farben. 

  •          Highfield (16. bis 18. August) 

Wer zum Highfield Festival geht, muss nach Großpösna bei Leipzig fahren. Das aber lohnt sich, denn dieses Jahr kommen unter anderem Thirty Seconds to Mars, Jan Delay, The Offspring und Fettes Brot.

Foto: Halfpoint/Shutterstock.com

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