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Sa 05.09.2015

„Ich hatte alle DJs im Bett"

Eine Insiderin berichtet über Genres und ihre Bett-Qualitäten.

Sarah* ist schön. Man könnte fast atemberaubend schön sagen. Auf dem Weg durch die Stuttgarter Innenstadt drehen sich die Männer reihenweise nach ihr um. Doch das interessiert Sarah nicht. Denn sie hat nur ein Objekt im Auge: DJs!
Wer Michael Wendlers Schlagerschnulze „Sie liebt den DJ“ im Kopf hat, liegt bei Sarah falsch. Denn sie liebt nicht, sondern nimmt. In wie vielen Hotelzimmern und fremden Wohnungen die 23-Jährige aufgewacht ist, kann sie mittlerweile nur schwer zählen. Warum es gerade DJs sein müssen, kann die zielstrebige Blondine leicht beantworten: „Ich finde DJs einfach geil!“

Viel Mühe müsse sie sich nicht geben, um an das Objekt ihrer Begierde zu gelangen, sagt die 23-jährige Studentin und spielt dabei an ihren langen blonden Haaren. Die meisten Nächte, beschreibt sie, verlaufen nahezu gleich: Sie und ihre Freundin gehen in einen Club, trinken, tanzen, haben Spaß. Aber während die anderen Mädchen sich mit den Jungs auf der Tanzfläche begnügen, wandern Sarahs Augen direkt in Richtung DJ-Pult. Mit vielen Veranstaltern ist Sarah durch ihren Nebenjob als Promoterin per Du. Nicht gerade unvorteilhaft, um in die Nähe ihrer Beute zu kommen. Vom ersten Drink bis zur privaten Afterparty ist es dann nicht weit: „Abgelehnt hat mich bisher nur einer und das stellte sich hinterher als besser raus, da seine Freundin ihn auf seinen Gig begleitete", berichtet Sarah selbstbewusst.

Und wie sind sie so, die DJs? Im Bett? „Tatsächlich kann man vom Genre auf die Qualität der DJs im Bett schließen", ist Sarahs Intention. „Nehmen wir zum Beispiel Gabber. Da hatte ich einen Typen, der konnte auch im Bett nur im Kaninchentempo. Ehrlich, das war überhaupt nichts für mich", so die zierliche Blondine. Aber Sarah hat auch ein paar positive Beispiele. Wer auf der Suche nach einem einfühlsamen Liebhaber sei, solle sich am besten an ein Trance-DJs wenden: „Die gehen wirklich auf die Bedürfnisse einer Frau ein und lassen sich auch nach einer langen Nacht viel Zeit, um dich glücklich zu machen."

Experimentierfreudigen Frauen empfiehlt Sarah Deep House-DJs: „Sex ist für die wie Musik. Die meisten sind offen für alles und probieren gerne neue Stellungen aus. Da konnte selbst ich noch was lernen.“ Und wie sieht es mit Minimal aus? Kann man auch da Rückschlüsse auf die Liebesqualitäten schließen? „Besser nicht", verrät Sarah. „Die sind echt ein Stück Arbeit und man muss sich schon etwas einfallen lassen, um mehr als die Missionarsstellung aus der Nummer rauszuholen.“

Man erkennt das Sexualverhalten der DJs also an ihrem Genre? Sarah räumt ein, dass alles „natürlich eine Frage des Gegenübers“ ist. Vielleicht ist gerade sie es, die aus Gabber nicht die besten Qualitäten rausholt. Was denkt ihr? Kann man am Genre eines DJs auf die Qualität im Bett schließen?

* Name von der Redaktion geändert
Foto: virtualnights.com

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