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Quelle: bezikus/Shutterstock.com
Do 12.09.2019

Experten verraten: Deshalb haben die Deutschen immer weniger Sex

Wie viel Sex sollte man haben?

Wenn es um Millennials geht, sprechen viele auch von der Generation Porno. Doch nur weil junge Leute mit viel mehr Sex aufwachsen als noch ihre Eltern, heißt das noch lange nicht, dass sie auch sexuell aktiver sind. Eine neue Studie zeigt nun nämlich, dass die Deutschen immer seltener zusammen in die Kiste springen.

Sex gilt als die schönste Nebensache der Welt, doch der Freizeit-Monitor 2019 zeigt, dass die Deutschen sich lieber mit ganz anderen Dingen beschäftigen. So sind die Top 3 Freizeitaktivitäten in der Bundesrepublik Fernsehen, Radiohören und Telefonieren. Wert auf Zweisamkeit legen wir hingegen immer weniger. In der Studie gehört das erotische Stelldichein nämlich zu den größten Verlierern. Während im Jahr 2014 noch 56 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat Sex hatten, sind es 2019 nur noch 52 Prozent.

Paartherapeutin Heike Melzer erklärt, dass die unendlichen Online-Angebote für Erotik dazu führen, dass wir unsere Triebe anders ausleben und weniger Lust auf unseren Partner haben. Der Reiz mit dem Schatz intim zu werden, ist nicht mehr so groß, weil man jederzeit die Möglichkeit hat, sich durch Pornos Befriedigung zu holen.

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Aber auch andere Faktoren spielen für die Lustlosigkeit eine Rolle. So ist beispielsweise die häufige Nutzung des Smartphones ein echter Lust-Killer, aber auch beruflicher Stress. Ebenso fühlen sich viele durch Social Media und die Pornoindustrie unter Druck gesetzt.

Die Paartherapeutin betont jedoch, dass es keine allgemeingültige Antwort dafür gibt, wie viel Sex richtig ist, das muss jeder für sich selbst wissen.

 
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