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Mi 06.11.2019

Schluss mit Frauenproblemen: Die besten Tipps bei Periodenbeschwerden

Damit du für die nächste Regel gewappnet bist.

Während der Menstruation leiden viele Frauen und das nicht nur unter den typischen Krämpfen. Doch gegen viele Symptome, die uns der Zyklus beschert, gibt es gute Hilfsmittel. Die besten davon verrät eine echte Expertin in Sachen Frauengesundheit.

Rückenschmerzen: Wir alle haben hin und wieder Rückenschmerzen, doch Frauen sind davon nicht selten deutlich häufiger betroffen. Denn die Schmerzen an der Körperrückseite können auch durch die regelmäßige hormonelle Veränderung im Körper bedingt sein. Gesundheitsexpertin Dr. Jennifer Wider rät, neben Dehnübungen und einer heißen Massage, vor allem die Ursache zu finden. Denn wer immer wieder vom Wehwehchen auf der Kehrseite heimgesucht wird, leidet vielleicht an Endometriose, Uterusmyomen oder anderen Krankheiten.

Kopfschmerzen: Bleiben wir beim Thema Schmerz und gehen vom Rücken rauf zum Kopf. Oftmals beschränkt sich das heftige Ziehen, Stechen oder Pochen eben nicht nur auf dem Unterleib und/oder Rücken, sondern kann sich auch im Kopf melden. In diesem Fall helfen laut hellogiggles meist nur Medikamente. Sollten diese jedoch auch keine Linderung bringen, bleibt nur noch der Gang zum Arzt.

Schlafprobleme und Müdigkeit: Vor allem kurz vor Beginn der Periode können viele Frauen durch einen Hormonabfall schlecht schlafen. „Auf keinen Fall die Schlafroutine ändern, man kann es mit einem entspannenden Ritual vor dem Schlafengehen versuchen: Kamillentee, heiße Dusche, Wiederholungen der Lieblingsserie! Alles, was einen entspannt“, erklärt Dr. Wider. „Wer sich von einer Seite auf die andere dreht, sollte sich nicht zwingen, im Bett zu bleiben und dabei auf die Uhr schauen. Besser ist es, aufzustehen und etwas zu lesen (grelle Bildschirme vom Smartphone oder iPad sollten vermieden werden) und es nach 20 bis 40 Minuten wieder versuchen.“ Bei anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung, sollte man magnesiumreiche Kost zu sich nehmen. Dazu zählen Tofu, Bananen, Nüsse und dunkle Schoki! Auch ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, ein Nickerchen und eine Runde um den Block laufen, können ebenfalls helfen.

Blähbauch: Ein Völlegefühl oder Blähungen haben nicht nur etwas mit der Ernährung zu tun. Wer sich während der Menses aufgebläht fühlt, kann aber mit dem richtigen Essen dagegen steuern. Wenn man viel Wasser trinkt und auf eine gute Kaliumzufuhr achtet, macht sman chon mal alles richtig. Doch eine Sache kann ebenfalls helfen: „Vor der Periode sollte die Natriumaufnahme reduziert werden, wenn man zu regelmäßigen Blähungen tendiert“, verrät Dr. Wider. Das ist vor allem bei Suppen der Fall, auch wenn diese eigentlich gut tun, weiß die Medizinerin.

Verdauungsprobleme: Auch der Magen-Darm-Trakt bleibt mitunter nicht verschont, von den zahlreichen Beschwerden, die Mädels Monat für Monat mitmachen müssen. Der ärztliche Rat hierfür ist ganz klar eine ballaststoffreiche Ernährung. Zusätzlich kann es hilfreich sein, ein Ernährungsprotokoll zu führen, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel den Zustand verschlechtern.

Gereiztheit: Ein echter Klassiker, wenn es um Regelbeschwerden geht. Wer vor oder während der Periode leicht reizbar ist oder sogar dem Liebsten ans Leder will, sollte sich laut Dr. Wider durch Bewegung abreagieren. Auch Kalziumpräparate können helfen, Koffein und Alkohol sollte man jedoch vermeiden.

Krämpfe und empfindliche Brüste: Kaum etwas bringen wir mehr mit der Menstruation in Verbindung als Krämpfe. Studien zeigen, dass ein leichtes Training wie Dehnungsübungen oder Fahrradfahren hierfür das absolute Zaubermittel sind. Aber auch Heizkissen, eine Wärmflasche oder Schmerzmittel wie Ibuprofen, Naproxen-Natrium und ätherische Öle können die krampfartigen Beschwerden lindern. Und auch bei empfindlichen Brüsten hilft Bewegung am besten, ebenso wie „Heizkissen, Heizdecken ODER kalte Kompressen und gute Unterstützung durch einen Sport-BH“, erklärt Dr. Wider.

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