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Quelle: Tiko Aramyan/Shutterstock.com
Mo 17.06.2019

Widerlich: Kerle verprügeln lesbisches Paar, weil es sich nicht küssen will

So schrecklich war diese feige Attacke.

Eigentlich sollte Homosexualität in der heutigen Zeit etwas völlig Normales sein, doch leider gibt es immer noch Menschen, die ein Problem mit der gleichgeschlechtlichen Liebe haben. Ein Fall aus London schockt nun besonders das Netz.

Melania Geymonat und ihre Partnerin Chris leben in einer lesbischen Beziehung. Vor einigen Tagen hatten die beiden ein Date und fuhren im Anschluss mit dem Nachtbus nach Hause. Die Frauen verhielten sich wie jedes andere Pärchen auch und gaben sich einen Kuss. Das lockte jedoch plötzlich eine Gruppe von mindestens vier Kerlen an – und die verhielten sich mehr als daneben.

Wie Melania auf Facebook schreibt, benahmen sich die Typen wie Hooligans und forderten die beiden Mädels dazu auf, sich zu küssen, damit sie zusehen können. Immer weiter steigerten sich die Männer in die Situation hinein und beschimpften Chris und Melania mit homophoben Aussagen und sexuellen Anspielungen.

Weil Melania nicht wusste, wie sie mit der Situation umgehen sollte, fing sie an, Scherze zu machen, in der Hoffnung, die Typen würden weggehen. Chris tat zudem so als wäre sie krank, doch alles eskalierte nur noch mehr. Als die Männer schließlich Münzen auf das Paar warfen, wollte sich Chris wehren.

Dies war der schreckliche Zeitpunkt, an dem drei Männer anfingen, auf die junge Frau einzuschlagen, bis ihr Gesicht blutete. Als Melania einschritt, wurde auch sie verprügelt und wurde wahrscheinlich sogar ohnmächtig, daran kann sie sich nicht mehr genau erinnern.

Das nächste, was Melanie noch weiß, ist, dass der Bus endlich anhielt und die Polizei hereinkam. Sie blutete überall und merkte, dass ihre Sachen gestohlen worden waren. Das Paar wurde direkt in ein Krankenhaus gebracht.

Einige Tage nach dem homophoben Angriff, konnte Melania noch immer nicht arbeiten gehen und wusste nicht, ob ihre Nase gebrochen war. Eine Sache findet sie jedoch weitaus schlimmer: "Was mich am meisten aufregt, ist, dass Gewalt zu so einer normalen Sache geworden ist. Dass man erst eine Frau bluten sehen muss, nachdem sie geschlagen wurde, damit die Leute aufmerksam werden. Ich bin es leid, als sexuelles Objekt betrachtet zu werden oder herauszufinden, dass homosexuelle Freunde nur wegen ihrer sexuellen Neigung zusammengeschlagen werden.“

Mittlerweile wurden fünf Verdächtige zwischen 15 und 18 Jahren, mit dem Vorwurf auf schwere Körperverletzung und Raub, von der Polizei verhaftet. Gegen eine Kaution wurden sie jedoch nach dem ersten Verhören freigelassen. Der nächste Termin, zu dem die Jugendlichen antreten müssen, findet im Juli statt.

Foto: Tiko Aramyan/Shutterstock.com

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